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Fragen zu Energiesparlampen

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Fragen zu Energiesparlampen

Autor: | 08.03.2011

Holger Brackemann von der Stiftung Warentest erklärt wichtige Punkte zu LED’s und Energiesparlampen

 

  • Wie viel Watt kann man mit Hilfe von LED Lampen im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen ersetzen?

 

Derzeit ist die Technik der LED Lampen erst soweit fortgeschritten, dass man 60 bis 75 Watt der herkömmlichen Glühlampen ersetzen kann.

 

 

  • Dampfen die teilweise hohen Quecksilberanteile bei Energiesparlampen während des Einsatzes aus?

  • Muss man sich gerade auf Hinsicht von Kleinkindern Sorgen machen, wenn man im Haus viele Energiesparlampen gerade von Billiganbietern hat?

  

Eine Kompakt-Leuchtstofflampe setzt während des Leuchtens kein Quecksilber frei, diese Probleme treten nur auf, wenn die Lampe zu Bruch geht. Falls dies der Fall sein sollte, empfiehlt es sich die Wohnung ausreichend zu belüften und die Scherben in einen geschlossenen Behälter als Sondermüll zu entsorgen.

 

 

 

 

Die bruchgeschützten Energiesparlampen haben zusätzlich zur Leuchtstoffröhre einen Hüllkolben, der teilweise mit einer Silikonummantelung versehen ist.

 

 

  • Sind LED Lampen in alten Lampen und Leuchten einsetzbar, die auf 220 Volt-Basis laufen?

 

Die Technologie der LED-Hersteller ist mittlerweile soweit, dass man sie auch in klassischen Glühbirnenfassungen mit einem E27-Sockel einsetzen kann.

 

 

  • Verlieren Energiesparlampen nach längerer Leuchtdauer an Leuchtkraft und dadurch an Effektivität?

 

Die Energiesparlampen verlieren nach längerer Lebensdauer an Leuchtkraft, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. Die Stiftung Warentest hat in ihren Tests die Nutzlebensdauer bewertet, das ist die Zeit bis die Lampe nur noch 80 % so hell ist wie am Anfang.

Hochwertige Qualitätslampen erreichen hier mehr als 6000 Stunden, schlechte Produkte erreichen nach schon 1000 Stunden ein Bruchteil ihre Leuchtkraft.

 

 

  • Sollte man aus finanzieller Hinsicht mit der Umstellung von Glühbirnen auf LED’s warten bis die Qualität sich entsprechend weiterentwickelt hat?

 

Nein, dass kann man nicht sagen. Die höheren Anschaffungskosten holt man mit LED’s und Energiesparlampen in relativ kurzer Zeit, schon ab einem Jahr herein. Gerade bei guten, qualitativ hochwertigen Leuchtmitteln, schneidet man eindeutig finanziell positiver ab.

 

 

  • Wie kann man bei Leuchtmitteln die Helligkeit, wie zum Beispiel Lumen, Candela und Watt vergleichen?

  • Wie hoch ist der Lichtverlust bei LED-Lampen?

 

Für eine Glühlampe in normaler Bauform mit E27 und E14 Fassungen die nach allen Seiten abstrahlt, gibt es eine ganz einfache Faustregel.

Wenn man bei einer herkömmlichen Glühbirne die Wattzahl mit 10 multipliziert erhält man ca. den Lichtstrom in Lumen, den diese Lampe erzeugt. Wenn ich also eine 60 Watt Glühbirne ersetzten will, brauche ich eine Energiesparlampe, die einen Lichtstrom von 600 bis 700 Lumen hat.

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