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Kronleuchter, Lüster und Deckenlampen

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Kronleuchter, Lüster und Deckenlampen

Autor: | 05.08.2010

Die Geschichte und die Besonderheiten der verschiedenen Lampenarten.

 

Die kreisförmige Anordnung einer größeren Anzahl von Glühbirnen an einem zum aufhängen bestimmten geschmiedeten Konstruktion führte zur Bildung des Kronleuchters. Derselbe kann in einer oder mehreren Etagen ausgeführt werden. Die Abwechslung wird im letzteren Falle dadurch erhöht, dass die einzelnen Etagen die Glühbirnen verschränken.

 

Der Kronleuchter und Lüster ist unstreitig eines der anziehensten Lichtblicke einer Saalausstattung. Am Tage bildet er den interessantesten Anziehungspunkt der Decke und leitet durch seine herabhängende Form die Blicke zu dieser hinauf. Am Abend wirkt er durch seine imposante Lichtwirkung.

 

Der Lüster lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten entwerfen. Man wird stets bestrebt sein, dem Leuchter den Charakter des Hinabhängens zu geben. Man wird also die von der Decke herabhängende, geschmiedete oder in Bronze gegossene Form scharf betonen und zum Ausdruck bringen.

 

Die Lichthalter mit den Glühbirnen können als Ranken ausgebildet werden, während man dem Hauptstamm für die Stellen des auffallenden Lichtes mehr Körper verleihen kann, die dadurch in dem Kronleuchter eine bessere Reflektion erzeugen.

 

Im romanischen und im gotischen Stile wird mit Vorliebe für den Kronleuchter die Form des aufhängenden Ringes gewählt.

Der Reif, die handgeschmiedeten Ketten, die Abschlussverzierungen nach unten bieten Gelegenheit für stilistischen und filigranen Ausbildung.

Die Renaissance verwendet mit Vorliebe die Form der aufgehängten Kugel oder des aufgehängten Gefäßes mit angesetzten Lichtarmen.

 

Konstruktionsmerkmale eines Lüsters

 

Die Berechnung der Größe eines Kronleuchters und Lüsters geschieht am einfachsten durch folgende zu beachtende Punkte:

 

Man nimmt das Breitmaß des gegebenen Raumes und berechnet sich 1/5 bis 1/6 davon als Durchmesser des Leuchters. Bei einer Entfernung von 15 bis 20 Zentimeter von Glühbirne zu Glühbirne ergibt sich die Anzahl derselben von ganz von selbst.

Man setzt höchstens 6 bis 8 Arme um ein Zentrum und gibt jedem geschmiedeten Arm nicht mehr als 7 Kerzen, dass sich zu einem so genannten Bukett vereinigt, woraus sich eine Kerzenzahl nicht über 56 ergibt. Möchte man nicht durch eine zweite, einfachere und kleinere Wiederholung über den unteren Lichtkranz noch eine Etage anbringen, so empfiehlt es sich, die untere Etage mit maximal mit 24 Lichtquellen auszustatten.

 

In Wohnräumen hängt man den unteren Punkt ca. 3 Meter vom Boden, während man bei hohen Konferenzsälen, Villen oder repräsentativen Räumen die Höhe des Raumes in 3 Teile zerlegt und im mittleren Bereich, der Leuchter oder Lüster hängt.

 

Trotz aller konstruktiven Regeln bei der Konstruktion eines individuellen Lüsters oder Kronleuchters dürfen die örtlichen Begebenheiten und die Einrichtungsgegenstände der Räume nicht außer Acht gelassen werden.

Gerade bei der Frage nach der richtigen Stilrichtung und der Frage, ob man einen Bronze oder Messing Kronleuchter mit vergoldeten Elementen oder einen geschmiedeten Lüster wählt, ist das Feingefühl und die Erfahrung des Designers und Lampenherstellers von sehr großer Bedeutung.

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