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Weiß ist nicht gleich weiß: Licht in unterschiedlichen Situationen

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Weiß ist nicht gleich weiß: Licht in unterschiedlichen Situationen

Autor: | 19.01.2016

Zur Beleuchtung setzt man immer weißes Licht ein – oder doch nicht?

Wärme und Geborgenheit - durch weißes Licht?

Richtig weißes Licht kommt eigentlich sehr selten vor. Von „Weiß“ spricht man etwa unter anderem, wenn die drei Primärfarben – Rot, Grün und Blau – in exakt gleichen Anteilen vermischt werden. Das ist zumindest eine wissenschaftliche Ansicht, denn auch bei den meisten Leuchten spricht man von „weißem Licht“.

Optimal bedeutet nicht, das Beste zu sein

Dieser optimale Zustand entspricht in den meisten Fällen nicht der Realität – wir bekommen es in unserem Alltag so gut wie nie zu sehen. Nicht einmal auf Computerbildschirmen ist „Weiß“ gleich „Weiß“, da die Hersteller diese so entwickeln, dass die Farbwiedergabe ungefähr jener von Sonnenlicht entspricht. Die Sonne strahlt tagsüber in der Regel Licht aus, das einer kühleren Farbtemperatur von ca. 6500 Kelvin entspricht und zum Abend hin eher wärmer und damit gelblicher wird.

Die Relation zur Natur nutzt man aus, um unterschiedliche Leuchten für verschiedene Einsatzzwecke zu entwickeln. Aufgrund seiner Nähe zum Tageslicht und damit zum „Wachsein“ setzt man Lampen, die ein solches Licht abstrahlen, eher in Arbeitsräumen ein. Studien zeigen, dass ein solches Licht die Konzentration und damit die Produktivität fördert. Gelbliches Licht wird mit einer baldigen Dämmerung assoziiert und findet seinen Einsatz eher Zuhause oder sonst überall, wo es gemütlich sein soll. Ein perfektes, weißes Licht wirkt somit eher künstlich und beunruhigend und wird höchstens in Räumen genutzt, in denen man sich nicht regelmäßig aufhält.

Licht und Farbe im Wechselspiel

Um Widersprüche im Design generell zu eliminieren, sollte auch die Farbgebung auf das umgebende Licht abgestimmt sein – zu sanften Pastellfarben passt eher weiches, kühleres Licht. Besonders bei der Beleuchtung von Naturmaterialien kann auch mit der Beleuchtungsintensität experimentiert werden: Ein schwaches, besonders warmes Licht verstärkt den Effekt der Dämmerung nochmals und kann besonders an späten Abenden sehr angenehm wirken. Moderne Dimmer bieten hierzu umfangreiche Einstellungen, eine traditionellere Art um solche Effekte zu erzeugen ermöglichen klassische Glühbirnen, die gleichzeitig einen Teil der verbrauchten Energie in Form von Wärme abstrahlen und somit zusätzliche Authentizität ermöglichen.

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