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Mit dem richtigen Licht die Sommerhitze eindämmen

Lampen und Leuchten von Otto-Zern
  • Lichttafeln bei Otto-Zern

    Unter Zugabe von Gold, Silber, Eisen, Kupfer, Nickel und anderen Metallverbindungen entstehen bis zu 5000 Farben, die bei dieser Wandlampe unter der Kunst des Glasblasens zu einem pastellfarbenen Kunstwerk erstrahlt.
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Mit dem richtigen Licht die Sommerhitze eindämmen

Autor: | 06.07.2015

Die Art, wie ein Raum oder Objekt beleuchtet wird, kann unterschiedliche Effekte auf den Betrachter haben. Aber auch physisch macht der richtige Einsatz von Leuchtmitteln einen Unterschied.

Die Einrichtung der Wohnung sagt nicht nur etwas über den Charakter des Bewohners aus, sie hat auch einen großen Effekt auf ihn.

Als die Glühbirne erfunden wurde, jubelte man über den großen Erfolg. Es wurde ein Leuchtmittel erfunden, das preiswert herzustellen und einfach anzuwenden ist. Über Nebenwirkungen machte man sich mangels Alternativen noch keine Gedanken – etwa, dass ein großer Teil der von der Glühbirne aufgenommenen Energie einfach in Wärme umgewandelt wird. Diese Eigenschaft sorgt nicht nur für einen erhöhten Stromverbrauch.

Glühbirnen sind elektrische Geräte

Viele elektrische Verbraucher wie zum Beispiel Fernseher erzeugen ebenfalls Wärme und heizen damit ihre unmittelbare Umgebung auf, die Glühbirne ist hier jedoch ein besonderer Fall. Der Wolframdraht im Inneren des Leuchtkörpers erreicht Temperaturen von bis zu 700 Grad Celsius, von der aufgenommenen Energie werden nur 5% wieder als Licht abgegeben. Eine aufwändige Beleuchtung, die aus Glühbirnen besteht, wirkt ähnlich wie eine Heizung und kann besonders im Sommer zu einer unerwünschten Erwärmung des Innenraumes führen. Mit einem Anteil von 10% Lichtenergie schneiden Halogenlampen zwar etwas besser ab als Glühbirnen, besitzen damit aber immer noch eine zu hohe unerwünschte Wärmeausbeute.

Wer besonders im Sommer sicher gehen will alle Quellen zu eliminieren, die den Raum unnötig aufheizen, sollte moderne Leuchtmittelformen ins Auge fassen. LEDs bestehen aus einem Kristall, der unter Stromeinfluss zum Leuchten gebracht wird. Bei diesem Vorgang wird zusammen mit dem Licht viel weniger Wärme abgestrahlt, lediglich die Elektronik erzeugt – besonders im gemeinsamen Einsatz mit Dimmern – Wärme, die aber nur in sehr geringem Ausmaß an den Raum abgegeben wird.

Energiesparlampen emittieren ebenfalls wenig Wärme

Ähnlich verhält es sich auch mit Energiesparlampen, die auf dem Prinzip der Gasentladungslampe basieren. Das Gas selbst erzeugt ebenfalls viel weniger Wärme, das elektrische Vorschaltgerät hingegen einen großen Teil davon. Energiesparlampen und LEDs können so helfen, nicht nur den Strom effizienter zu verwenden, sondern auch Wärmeenergie im Raum einzusparen, was besonders im Sommer praktisch sein kann. Ohnehin wird Energiesparlampen aufgrund ihrer in der Regel kühleren Lichtfarbe nachgesagt, dass sie in Hitzeperioden zumindest den Eindruck erwecken, für eine kühlere Atmosphäre zu sorgen.

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